Unser Rudel
Unsere Huskys
Gut 40 Schlittenhunde, jeder mit eigenem Kopf. Hier stellen wir dir alle vor.
Wer bei uns lebt
Ein ziemlich bunt gemischter Haufen
Unser Rudel besteht aus Grönlandhunden, adoptierten Sibirischen und Alaskan Huskys, einer Gruppe junger Hunde, die zur Hälfte Grönlandhund und zur Hälfte Sibirischer Husky sind, und unseren Rentnern.
Wir haben Hunde, die bei uns geboren wurden, adoptierte Hunde, gekaufte Hunde, Hunde, die nach Verletzungen wieder gesund gepflegt wurden, Hunde, die früher schwer zu handhaben waren, und Hunde mit Ausstellungs-Blutlinien. Aus Schweden, Norwegen, Serbien und Deutschland.
Alle haben unterschiedliche Persönlichkeiten. Manche sind mutiger, manche ausgeglichener. Manche wiegen 40 Kilo, manche 20. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie sind zum Laufen geboren.
Die Rassen
Grönlandhund und Husky, und warum beides
Wir bestreiten mit unseren Hunden keine Wettkämpfe, sondern lange Touren rund um den Polarkreis. Für uns passt deshalb die Mischung: Grönlandhunde bringen Kraft und Robustheit, unsere Sibirischen und Alaskan Huskys bringen Tempo und ein sanftes Wesen.
Grönlandhunde sind selten geworden und werden vor allem auf Touristenfarmen kaum noch gehalten, weil sie als schwierig und langsam gelten. Für uns sind sie die besten Partner, die wir uns vorstellen können.

Die Haltung
Gehege statt Kette
Animal fair und animal care sind uns wichtig. Für uns heißt das: keine Kettenhaltung mit einzelnem Hundehaus, sondern Gehege in kleinen und größeren Gruppen. Schlittenhunde sind gesellige Tiere, sie brauchen ihre Artgenossen, sie brauchen Menschen, und sie brauchen das ganze Jahr über Bewegung.
Unsere Hunde leben nur wenige Meter von unserem Haus entfernt. So sind wir ständig in Kontakt mit ihnen, und das ist uns wichtig.
Jeder Auslauf hat einen sonnigen Teil, weil sie es lieben, sich zu sonnen, und einen schattigen unter den Bäumen für heiße Tage. Obwohl sie gern gemeinsam in einem Haus schlafen, hat jeder Hund seinen eigenen Eingang, falls er sich einmal allein ausruhen möchte. Auf den Holzbalkonen liegen sie in der Sonne und schauen wie Wachposten ins Tal.
Auch die Hunde, die wir aus dem Tierheim aufgenommen haben, finden hier ihren Platz. Das braucht Zeit und Mühe, aber am Ende fühlt sich jeder so wohl, wie es ihm am besten tut. Denn jeder ist anders.
Das Trainingsjahr
Was unsere Hunde im Sommer machen
Das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird.
Juni bis September
Sommer
Über 15 Grad laufen unsere Hunde nicht im Gespann, sie würden überhitzen. Bewegung gibt es trotzdem: Freilauf, Wanderungen in Wald und Bergen, Schwimmen im See und Spaziergänge. An kühlen Morgenstunden ziehen sie den Trainingswagen oder das ATV.
Ab September
Herbst
Jetzt beginnt das eigentliche Training, jeden zweiten Tag am Wagen oder am ATV. Wir starten mit 5 Kilometern und arbeiten uns bis Ende November hoch, dazu kommen etliche Höhenmeter.
Dezember
Erster Schnee
Wenn im Tal Schnee liegt, in den Bergen aber noch nicht genug, sind kurze Schlittentouren ideal zur Vorbereitung. Jeden zweiten Tag etwa 10 bis 30 Kilometer.
Januar bis Saisonende
Saison
Jetzt laufen die Mehrtagestouren. Fünf bis sechs Tage unterwegs, zwei bis vier Tage Pause, je nach Schnee, Wetter und Höhenmetern etwa 15 bis 35 Kilometer am Tag.
Frühjahr
Ausklang
Wenn der Schnee schmilzt, trainieren wir wieder herunter, zurück auf den Wagen und bis Ende Mai auf 5 Kilometer pro Einheit.
Der Alltag
Füttern, kämmen, Pfoten kontrollieren
Was in den Napf kommt
Wir füttern rohes Fleisch, fertig verarbeitet zugekauft. Im Winter mischen wir es mit warmem Wasser, manchmal mit Trockenfutter dazu. Gefüttert wird einzeln, weil die Mengen bei unseren Rassen und Größen stark auseinandergehen und jeder Hund in Ruhe fressen können soll.
Im Winter steigt der Bedarf deutlich. Bei einem täglichen Rundgang schauen wir, wer mehr und wer weniger braucht.
Was sonst dazugehört
Krallen kürzen, wenn sie sich im Schnee nicht abnutzen. Kämmen, wenn das Fell wechselt. Pfoten kontrollieren. Hundemäntel für die, deren Fell bei Wind und Kälte nicht reicht. Trockene, mit Stroh ausgelegte Hütten.
Impfungen und Entwurmung einmal im Jahr, jeder Hund hat seinen Hundepass. Die Gehege werden täglich gereinigt, die Näpfe gewaschen.
Die Alten
Wenn das Laufen weniger wird
Mit etwa neun bis elf Jahren kommt der Punkt, an dem ein Hund nicht mehr im Rudel mithält, das Tempo nicht mehr geht oder die Kilometer zu viel werden. Das ist individuell verschieden. Dann laufen sie kürzere Strecken in gemächlicherem Tempo, gehen mit auf Wanderungen und Spaziergänge und bringen den Welpen das Laufen bei.
Unsere alten Hunde spielen eine wichtige Rolle in der Erziehung der jungen. Unser Ältester bellt, spielt und erzieht die Junghunde mit sichtbarer Freude.
Manche unserer Rentner könnten ein gutes Leben in einem anderen Zuhause führen, andere nicht. Wir suchen nicht aktiv nach Adoptierenden, schließen es aber auch nicht aus. Nur wenn wir sehen, dass der Hund dort glücklich wäre, und nur wenn wir sicher sind, dass sich die Menschen in ihn verliebt haben.

Hund für Hund
Das ist unser Rudel

Alaska
Sie verzaubert einen sofort mit ihrer unschuldigen und ruhigen Art … bis wir ihr das Geschirr anlegen. Dann verblüfft sie einen mit ihrer unglaublichen Schnelligkeit und Kraft. Sie geht unglaublich gut mit anderen Hunden um und liebt es, von Menschen gestreichelt zu werden.

Balerion
Er kann dich so liebevoll ansehen, dass er sofort einen Platz in deinem Herzen einnimmt … Er ist der Größte aus dem Wurf der „Teufel“ (ihr Name ist kein Zufall, sie sind hyperaktiv), doch hinter seiner enormen Statur verbirgt sich die Seele eines Lämmchens.

Bella
Ein scheues, unglaublich kräftiges, großes Weibchen. Ihr schneeweißes Fell verschmilzt mit der verschneiten Landschaft. Wenn man sie an der leine hat, denkt man es zieht ein kräftiger Rüde.

Björn
Zusammen mit seinen Geschwistern ist er ein Paradebeispiel für einen Schlittenhund: Er zieht mit unermüdlicher, aber sehr gleichmäßig eingeteilter Kraft bis zu 100 Kilometer weit.

Black Ragnar
Es gibt keinen verspielteren Hund als ihn! Er will ständig gestreichelt werden, kriecht zwischen deinen Beinen hindurch und spielt, ganz wie ein ewiger Welpe.

Bobbie
Er zeigt anderen Hunden gerne, wie stark er ist, und hat vor niemandem Angst, nicht einmal vor Hunden, die viel größer sind als er selbst. Er ist sehr freundlich und liebt Menschen, die ihm Zuneigung entgegenbringen. Mit Venus im Kennel zusammen lebt er super uns hat eine Dame an seiner Seite, die ihn zu nehmen weiß.

Bolle
Der unschuldigste Rüde aus dem Wurf der sieben Teufel, der noch nie in einen Kampf verwickelt war – ein wirklich guter Rudelhund, der mit jedem gut auskommt. Obwohl er zur Hälfte Grönlandhund und zur Hälfte Husky ist, sieht er äußerlich wie ein reinrassiger Grönlandhund aus. Am Schlitten ist er es auch, kräftig und unermüdlich.

Domino
Was für ein süßes Weibchen. Sie ist genauso verspielt wie ihr Sohn und ihre Geschwister. Trotz ihrer geringen Größe verfügt sie über große Kraft.

Elfi
Unsere „Lautsprecherin“, die lautstark verkündet, wenn sie sich langweilt oder nicht länger auf Futter oder einen Spaziergang warten möchte. Ihre Stimme ist schon von weitem zu erkennen und unverkennbar.

Even
Auch wenn Even bei uns ist, weil er schüchtern ist und anderen schwerfällt, mit ihm umzugehen, haben wir ihn im Alter von drei Jahren adoptiert. Er hat sich an uns gewöhnt, und wir haben ihn kennengelernt. Wir wissen, wie wir in verschiedenen Situationen mit ihm umgehen müssen, und mittlerweile ist er ein Mitglied unseres Rudels – von den Grönländern dazu erzogen, Teil des Rudels zu sein. 100 km zu laufen, ist für ihn keine große Sache. Er ist unermüdlich. Ein echter Alaskan Husky.

Freya
Die Mutter zwei unserer Würfe, die selbst ihre erwachsenen Nachkommen mit strenger, aber gerechter Hand großzieht. Sie ist eine großartige Schlittenhündin, die beim Laufen alles gibt und einen unglaublichen Appetit hat. Sie kann einen Knochen innerhalb einer Minute verschlingen, was einfach unglaublich ist. Auf die längeren Touren kommt sie allerdings Altersbedingt nicht mehr mit.

Fridtjof
Ein riesiger, reinrassiger Grönlandhund, hinter dessen furchteinflößendem Äußeren sich ein sanfter, liebevoller Welpe verbirgt. Es ist kein Zufall, dass er nach einem Entdecker benannt wurde. Mit seiner enormen Größe bahnt er im tiefen Schnee wie ein Bulldozer den Weg für die Hunde hinter ihm. Er ist der beste.

Hercules
Meine Güte, wie hoch er springen und klettern kann! Drei Meter sind für ihn ein Kinderspiel. Er ist ein extrem kräftiger Athlet, der immer mit seinem Bruder Supermann läuft. Die beiden zusammen sind eine sichere Bank im Gespann.

Ivar
Der selbstbewussteste der Wikinger-Brüder, im Gegensatz zu seinen eher schüchternen Geschwistern. Die drei Brüder leben in wahrer Harmonie zusammen.

Jaws
Er ist der Schatten seines Bruders. Er folgt Oddjob überallhin; ohne ihn ist das Leben nicht lebenswert. Die beiden lieben sich über alles und spielen die ganze Zeit zusammen.

Kira
Rebeccas erster Siberian Husky. Ein wahrer Engel, der keiner Fliege etwas zuleide tun würde. Nachdenklich und geduldig. Mit ihren strahlend blauen Augen verzaubert sie jeden. Sie hat die halbe Welt bereist und erkundet … Sie stand auf 5.000-Meter-Gipfeln in Asien und auf unzähligen anderen Berggipfeln in unzähligen Ländern. Leider musste sie 2026 von uns gehen.

Laava
Ihre Mutter steht mir sehr nahe, und ich habe ihr gezeigt, dass sie keine Angst vor der Welt haben muss. Sie hat sich zu einer hervorragenden Schlittenhündin entwickelt. Laava ist seit ihrer Geburt bei uns und wuchs ganz in unserer Nähe auf; Kira war ihre Pflegemutter. Mit sechs Monaten zog sie aus Lappland weg, kehrte aber zwei Jahre später zurück und ist nun wieder mit ihren Rudelkameraden auf den verschneiten Pfaden unterwegs. Ihre Motivation ist einfach unglaublich.

Marwin
Der beste Lehrerhund aller Zeiten! Jeder respektiert ihn. Er ist riesig, ein echter Grönlandhund. Er sucht keinen Streit, aber wenn es nötig ist, setzt er sich mit guten Absichten durch. Genau der richtige um angehende Jungspunde zu erziehen.

Momo
Momo, ein Siberian Husky aus einer Ausstellungslinie, hat sich perfekt an unseren Umzug nach Lappland gewöhnt. Sein Stammbaumname lautet „Green Mountain“. Damals wusste ich noch nicht, dass er diesen Namen verdient hat, denn er stand mit mir auf unzähligen Berggipfeln über 5.000 Metern (er wäre sogar noch weiter gegangen). Er ist unglaublich süß und flauschig, wie ein großer Bär.

Oddjob
Er ist das Vorbild seines Bruders Jaws. Die beiden sind unzertrennlich, laufen immer zusammen und genießen das Leben in vollen Zügen.

Odin
Er möchte der Anführer des Rudels sein und strebt unerschrocken danach, an der Spitze der Hierarchie zu stehen. Er kann einen so liebevoll ansehen, dass man dahinschmilzt. Odin lebt mit seiner Tochter Suka zusammen, die beiden ergänzen sich gut.

Oreo
Er sieht wunderschön aus und ist ein guter Schlittenhund, der gerne rennt, aber auch weiß, wann er sich ausruhen muss.

Paula
Eine sehr ruhige, gelassene und nachdenkliche Hündin – das genaue Gegenteil ihrer Schwester Elfi. Zusammen mit ihrer Mutter Yuka bilden die drei ein unzertrennliches Pack.

Piranja

Plautze
Er kam im Alter von 6 Jahren von einem Freund zu uns, der an Rennen teilnimmt, und konnte mit dem Renntempo der anderen nicht mithalten. Er fügt sich perfekt in unser Rudel ein und ist zudem ein guter Führungshund.

Pluto
Er ist sehr sanftmütig, wie ein kleines Lämmchen, und streitet sich nie mit anderen Hunden. Sollte ein gutes Rudelmitglied nicht genau so sein? Am Schlitten macht er viel Quatsch, sollte man nur kurz zum stehen kommen. Sobald man fährt, wird gezogen und gearbeitet.

Ragnar
Er ist ein bisschen schüchtern und macht am liebsten ein Nickerchen in seinem Häuschen. Wenn es jedoch Zeit zum Laufen ist, steht er sofort an der Tür bereit. Er ist ein ebenso ausgeglichener und hervorragender Schlittenhund wie seine Geschwister.

Rufus
Obwohl er schüchterner ist als seine Geschwister, ist er der Stärkste aus dem Angel-Wurf und ein sehr guter Schlittenhund (Truls hat es ihm beigebracht...). Die beiden sie beste Freunde und leben uns teilen sich auch oft die gleiche Hütte.

Siberia
Ich kann kaum glauben, dass so ein kleiner Hund so viel Kraft haben kann, wenn ich mit ihr an der Leine spazieren gehe. Sie war sechs Monate alt, als sie zum ersten Mal in ihrem Leben beim Training auf dem Trail dem eigentlichen Leithund half, die richtige Richtung zu wählen. Seither ist die fester Bestandteil unseres Teams.

Suka
Unser kleiner Wirbelwind. Sie ist immer on fire und schreit auch schon mal vor Aufregung oder Nervosität, wenn es nichts zum Rumschreien gibt, zieht sie am liebsten am Schlitten.

Superman
Es gibt keinen Hund auf der Welt, der hyperaktiver ist als er! Er hat so viel Energie, dass er ständig in Bewegung ist. Es ist seltsam, ihn mal zufällig liegen zu sehen.

Taiga
Mit ihr fing alles an. Für ihr Alter (sie ist aus 2013) ist sie immer noch fit wie ein Turnschuh und kommt noch auf kleinen bis mittleren Wanderungen mit.

Tor
Er kam zu uns, als er 3 Jahre alt war. Es gibt kaum einen verspielteren Hund als ihn. Er liebt Menschen und er liebt es, gestreichelt zu werden. Man kann ihm nicht widerstehen. Und zu allem Überfluss kann er auch noch sehr gut Schlitten fahren.

Truls
Der Vater des Wurfes der „Teufel“. Bruder von Bella. Unschuldig wie ein Lämmchen. Stark wie ein Stier. Ruhig und schüchtern, bis es Zeit ist zu rennen. Dann schaltet er um und gibt sein Bestes. Er wurde im Alter von 6 Jahren Teil unseres Rudels.

Vaga
Vaga, einer der sieben Teufel, war schon immer feiner, vom Fell, vom Körperbau, vom Verhalten. Eine feine Dame, die allerdings bei der Arbeit nicht nachlässt.

Venus
Venus, ist auch einer der sieben Teufel, sie lebt mit Bobby zusammen und ihr gefestigtes Ständing hilft Bobby sich zu benehmen.

Willi
Willi, ist mit seinem Bruder Pluto zusammen das Casper Team, die beiden lassen keine Verhedderung aus und haben, sobald man anhält nur Blödsinn im Kopf. Also lautet die Devise: Weiter fahren und bloß nicht anhalten.

Xena
Xena ist einer unserer sieben Teufel, sie komm nach ihrer Mutter, einer reinen Grönländerin. Sie hat einen kräftigen Körperbau und ist stark im Zug, mit guter Ausdauer. Ihr Charakter ist freundlich aber bestimmend.

Yuka
Yuka, unser Leithund Nummer 1! Ob im Schneesturm oder in Situationen mit vielen anderen Hunden um sie herum – sie hört uns zu und setzt das um, was wir ihr sagen.
Am schönsten in echt
Fotos sind das eine. Wie sich ein Rudel anfühlt, wenn alle losbrüllen, weil es gleich rausgeht, das musst du erlebt haben.